Chronik

Die Chronik des ASV Holzheim am Forst e. V.

I. Die Gründung und die ersten Jahre (1963–1981)

Nach dem Krieg erlebte der Fußball in Deutschland einen enormen Aufschwung – der Weltmeistertitel 1954 und die Gründung der Bundesliga 1963 lösten eine Begeisterung aus, die auch vor den Dörfern nicht haltmachte. In Holzheim am Forst wurde zu Beginn der sechziger Jahre noch auf Wiesen, in Höfen und im Schulgarten gekickt. Drei junge Männer – Rupert Deml, Adolf Wittl und Konrad Kroner – spielten bereits aktiv für die Vereine in Steinsberg und Kallmünz und trugen den Wunsch nach einem eigenen Sportverein ins Dorf. Sie fanden in Franz Haneder sen. und Max Söllner zwei Fürsprecher, die sich um die Gründungsformalitäten kümmerten – Haneder informierte sich dazu eigens beim Bayerischen Fußballverband in München. Als Vereinswirt gewannen sie schließlich Ludwig Sußbauer, nachdem der zunächst angefragte Wirt Alois Frank abgelehnt hatte, weil bei ihm bereits Feuerwehr und Burschenverein beheimatet waren.

Am Nachmittag des 24. Juni 1963 zog der Gemeindediener Jacob Dechant („Rauscher Jackl“) mit der Handglocke durchs Dorf und lud zur Gründungsversammlung. Am Abend trugen sich 40 Männer und eine Frau, Ludmilla Sußbauer, in das Gründungsprotokoll ein. Der Verein erhielt den Namen „Allgemeiner Sportverein (ASV) Holzheim a. F.“, Ludwig Sußbauer wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, ergänzt durch Karl Schmidt sen. als Stellvertreter, Max Söllner als Kassier, Albert Sußbauer als Schriftführer und Franz Haneder sen. als Spielleiter.

Noch im selben Sommer legten die Mitglieder auf einem Gelände zwischen Hirschhof und dem Dorf mit bloßen Händen ein erstes, 70 mal 56 Meter großes Spielfeld an. Am 22. September 1963 weihte Pfarrer Kellner aus Kallmünz den Platz feierlich ein, in Anwesenheit des Landrats und des Vorsitzenden des Bayerischen Fußballverbandes. Die Holzheimer Elf – in schwarzen Hemden und weißen Hosen, von Gründungsmitglied Franz Haneder sen. liebevoll die „Schwarzen Tiger“ getauft – bestritt zur Weihe ein Freundschaftsturnier und gewann ihr erstes offizielles Punktspiel gegen die Reserve des ATSV Kallmünz mit 3:2, nachdem Konrad Kroner in der Schlussphase den Siegtreffer erzielt hatte. Weniger erfreulich: Der erste Torschütze des Vereins, Rupert Dechant, musste nach einem Wadenbeinbruch noch am selben Abend ins Krankenhaus.

Da der Verein zu spät zur Saison 1963/64 gemeldet wurde, zählten die ersten Spiele nicht in die Wertung – erst ab 1964/65 war der ASV vollwertiges Mitglied der C-Klasse. Weil viele Spieler das Fußballspielen gerade erst erlernten, pendelte man sich zunächst im hinteren Tabellendrittel ein. Umso wichtiger war der frühe Aufbau der Jugendarbeit: Bereits 1964 gründete sich die erste Jugendmannschaft, die um 1968 mit dem Gewinn des Wanderpokals der Schülermannschaften den ersten großen Erfolg des jungen Vereins feierte.

Die Infrastruktur wuchs mit dem Verein mit: 1966 bauten die Mitglieder in Eigenregie den Sportplatz aus, wobei ihnen die zeitgleich laufende Flurbereinigung zugutekam. 1967 entstand an der Ostseite des Platzes das erste Umkleide- und Waschhäuschen – zuvor hatte man sich im Saal des Wirtshauses oder aus Eimern vor dem Gasthaus umgezogen und gewaschen. Bis dahin hatte die Gemeinde bereits rund 33.000 bis 35.000 DM in den Verein investiert – eine für die kleine Kommune, deren gesamte Steuereinnahmen bei etwa 10.000 DM lagen, beachtliche Summe.

1973 stellte sich der Platz erneut als zu klein heraus; die Erweiterung wurde beantragt und die Gemeinde übernahm schließlich den gesamten Grundbesitz des Sportgeländes, der ASV wurde Pächter. Zum großen 15-jährigen Jubiläum – wegen des anstehenden Platzausbaus von 1978 auf 1979 verschoben – errichtete der Verein ein 2.000 Personen fassendes Festzelt direkt auf dem Spielfeld und weihte im Rahmen eines dreitägigen Festes vom 6. bis 8. Juli 1979 seine neue Vereinsfahne, begleitet von 18 Festdamen unter Fahnenmutter Luise Stadlmeier und mit dem Patenverein ASV Burglengenfeld an der Seite. Direkt im Anschluss begann der Ausbau des Platzes samt neuem Trainingsgelände, finanziert auch mit Zuschüssen von Bezirkstag, Sparkassen und der Gemeinde. Vom 10. bis 17. August 1980 wurde die erweiterte Anlage feierlich eingeweiht – standesgemäß mit einem Nachbarschaftsderby gegen den ATSV Kallmünz, das die Gäste knapp mit 0:1 für sich entschieden. Die Rivalität mit dem Nachbardorf war von Beginn an emotional aufgeladen: Bei einem Derby soll ein aufgebrachter Zuschauer dem Schiedsrichter sogar ein Fahrrad aufs Feld geschoben haben, „damit er wenigstens mit dem Spielgeschehen mitfahren könne, wenn es mit dem Laufen schon nicht klappt.“

II. Tischtennis und Stockschützen

Bis 1981 war Fußball die einzige Sportart im ASV. Das änderte sich, als sich am 3. September 1981 eine Abteilung Tischtennis mit 28 Gründungsmitgliedern formierte, die in den Räumen des alten Schulhauses trainierte. Die Resonanz blieb jedoch überschaubar, die Trainingsbeteiligung sank stetig, und im Juni 1989 wurde die Abteilung wieder aufgelöst – ein Neuanfang kam nie zustande.

Beständiger entwickelte sich die 1985 gegründete Abteilung Stockschützen. Auf einer neuen Asphaltbahn, die die Gemeinde im Zuge des Straßenbaus mitfinanzierte, wird seither samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr „gestöckelt“. Unter der langjährigen Leitung von Ernst Lautenschlager und später Johann Faltermeier entwickelte sich rund um Dorf- und Vereinsmeisterschaften sowie das beliebte Brotzeitschießen ein geselliges Vereinsleben – ergänzt durch ein 1999 erweitertes eigenes Stockschützenhäuschen. Eine Nachwuchssorge blieb der Abteilung allerdings nicht erspart: Jüngere Mitglieder fanden über die Jahre nur selten den Weg zu diesem Sport.

III. Die Altherrenmannschaft

Ein erster Anlauf zur Gründung einer Altherrenmannschaft (AH) im März 1988 scheiterte bereits ein Jahr später an mangelndem Interesse. Der Wiederbelebungsversuch gelang 1992 unter Wolfgang Feldmeier sen., der die Mannschaft für die A-Klasse meldete. Was folgte, war die wohl erfolgreichste Erfolgsgeschichte des Vereins: Unter Ägidius Maier jun. und Rüdiger Dwinger gaben die „Routiniers“ 1998/99 überraschend die Meisterschaft als Saisonziel aus – und wurden es tatsächlich, mit einem 4:0-Heimsieg am 19. Juni 1999 und anschließender Triumphfahrt auf dem Bulldoganhänger durchs Dorf. 2003 folgte der nächste Coup: ein 3:0-Auswärtssieg brachte den überraschenden Aufstieg in die Kreisliga, die höchste Spielklasse im Seniorenfußball. Nach zwei Jahren zog sich die Mannschaft freiwillig wieder in die Kreisklasse zurück, um den Kader nicht zu überfordern – dort wurde sie 2007 und 2008 erneut Meister und damit Rekordmeister des Vereins.

Die AH war dabei stets mehr als nur eine Fußballmannschaft: Gemeinsame Schlachtfeste, Brotzeiten nach dem Training – unermüdlich organisiert vom langjährigen Spielleiter Kurt Stegmeier –, Vereinsausflüge mit Freundschaftsspielen in Tschechien und Österreich sowie Winterwanderungen prägten den starken Zusammenhalt der Truppe. Als der Verein 2010 unter Nachwuchssorgen litt, ging die AH eine Spielvereinigung mit dem ATSV Kallmünz ein, die 2011 um Wolfsegg und 2012 um Hohenfels erweitert wurde. Sportlich verlor der ASV damit zwar seine Eigenständigkeit im Altherrenbereich, sicherte aber den Fortbestand dieser für den gesamten Spielbetrieb so wichtigen Mannschaft, aus der immer wieder Spieler bei der ersten und zweiten Mannschaft aushalfen.

IV. Erfolgsjahre (1981–2005)

In der Saison 1982/83 gelang der ersten Mannschaft unter Trainer Rupert Deml und Spielleiter Franz Haneder jun. der erste große sportliche Erfolg: der Aufstieg von der C- in die B-Klasse – ausgerechnet im 20. Jubiläumsjahr des Vereins. Zur Feier des Aufstiegs schlachteten Otto Haneder und Eduard Deml wie vorab versprochen ein ganzes Schwein, das nach einem Autokorso durchs Dorf im Hof des Vereinslokals verzehrt wurde. Der Erfolg währte nicht lange: Nach Streitigkeiten um einen Spielereinsatz trat Trainer Deml 1985 vor einem entscheidenden Relegationsspiel zurück, mehrere Stammspieler zogen solidarisch mit – der ASV stieg ab.

Der nächste Aufstieg ließ bis 1992/93 auf sich warten, wieder pünktlich zu einem runden Jubiläum, dem 30-jährigen Bestehen. Unter Trainer Karl-Heinz Ebert gelang nach zwei dramatischen Entscheidungsspielen – darunter ein 3:1 nach Verlängerung vor 800 Zuschauern in Leonberg – der Sprung in die B-Klasse. Die Freude war umso größer, weil sich die Holzheimer zuvor jahrelang als „C-Klassen-Depperl“ hatten verspotten lassen müssen.

Die 1990er und frühen 2000er Jahre waren geprägt von einem beständigen Kampf um den nächsten Aufstieg, häufigen Trainerwechseln und dem treuesten aller Fans: Xaver „Vere“ Stegerer, der sonntäglich von der Seitenlinie mindestens so viele Anweisungen gab wie mancher Trainer – „Kareth ist kein Gegner mehr, schickt uns Inter Mailand her“ ist bis heute einer seiner bekanntesten Sprüche. 1995 traf den Verein und das Dorf ein schwerer Schicksalsschlag: Der junge Polizist und beliebte Spieler Markus Jobst kam bei einem Einsatz in München ums Leben.

Ab 1998 stand der marode Zustand des Sportheims zunehmend im Fokus. 2001 lag der erste Entwurfsplan für einen Um- und Neubau vor, im Mai 2002 begannen die Arbeiten – veranschlagt mit rund 250.000 Euro, von denen der Löwenanteil durch Eigenleistung aufgebracht wurde. Mitten in dieser finanziell wie organisatorisch fordernden Bauphase gelang 2004/05 der vielleicht größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte: Sowohl die erste Mannschaft (unter Spielertrainer Nedzad Mandzukic) als auch die Reserve stiegen im selben Jahr auf – die erste in die Kreisliga, die zweite in die A-Klasse. Gefeiert wurde mit einer „Italienischen Nacht“ am Holzheimer Dorfweiher.

V. Die Reservemannschaft

Bereits seit 1968 stellte der ASV neben der ersten auch eine zweite Mannschaft, was für die Kaderstärke und den Zusammenhalt des Vereins von großem Wert war – erlaubte sie doch jungen Spielern den Sprung in den Seniorenfußball und half bei Personalengpässen aus. Der Spielbetrieb der Reserve war jedoch immer wieder von Unterbrechungen geprägt: 1988, 2001 und schließlich 2008/09 musste die Mannschaft mangels Spielern jeweils abgemeldet werden. Eine hübsche Anekdote aus den achtziger Jahren erzählt von einem Spiel in Eichelberg bei Hemau, zu dem ein Auto der Mannschaft versehentlich ins nahegelegene Aichkirchen fuhr; der Rest der Elf bestritt die erste Halbzeit kurzerhand mit sieben Mann und hielt ein 0:0, ehe man das Spiel zu elft dennoch noch mit 0:3 verlor. Ihr lang erhofftes Comeback feierte die zweite Mannschaft schließlich in der Saison 2016/17 als Spielgemeinschaft „SG Kallmünz/ASV Holzheim“ in der B-Klasse.

VI. Die Schüler- und Jugendmannschaften

Von Beginn an war den Verantwortlichen klar, dass der Fortbestand des Vereins von der Jugendarbeit abhängt. Bereits 1964 entstand die erste Jugendmannschaft, 1968 folgte mit dem Gewinn des Wanderpokals der erste große Erfolg, 1981 wurde die A-Jugend Meister ihrer Gruppe. Die geringe Kinderzahl des kleinen Dorfes machte es jedoch über die Jahre immer schwerer, eigene Jugendmannschaften zu stellen; Spielgemeinschaften mit dem ATSV Kallmünz waren ab den neunziger Jahren die Regel. 1999 spielte unter Klaus Kammerl die bislang letzte eigenständige A-Jugend für den ASV, 2006 gewann eine F-Jugend unter Wolfgang Feldmeier sen. die Meisterschaft.

Den entscheidenden Schritt für die Zukunft der Jugendarbeit machten ASV Holzheim, ATSV Kallmünz und DJK Duggendorf am 15. April 2008 mit der Gründung der Jugendfördergemeinschaft „Naab-Vils 08“ – zunächst mit 110 Jugendlichen von der A- bis zur D-Jugend und rund 9.000 Euro Startkapital aus 27 Sponsorenschaften. Die JFG bündelt seither die Nachwuchsarbeit der drei Nachbarorte und stellt zugleich sicher, dass die Vereine im Seniorenbereich weiterhin eigenständig bleiben können.

VII. Zeitenwende – Mit Mut in die Zukunft (ab 2005)

Der Doppelaufstieg von 2005 hatte seinen Preis: In der Folgesaison stiegen beide Mannschaften wieder ab, während die finanziellen Rücklagen durch den Sportheimbau nahezu aufgebraucht waren – 2004 musste sogar die Weihnachtsfeier ausfallen. Am 17. und 18. Juni 2006 wurde das runderneuerte Sportheim dennoch feierlich eingeweiht: In vier Jahren Bauzeit hatten knapp 80 Personen über 10.000 Arbeitsstunden geleistet und dabei die veranschlagten Kosten von 250.000 Euro durch Eigenleistung drastisch gesenkt. Das Gebäude bietet seither vier Umkleidekabinen, Dusch- und WC-Räume, eine Tribüne sowie einen Aufenthaltsraum.

2007 übergab Ewald Metschl nach 33 Jahren als 1. Vorsitzender – geprägt von zwei Aufstiegen der ersten Mannschaft, mehreren AH-Meisterschaften, der Fahnenweihe 1979 und dem Sportheimausbau – sein Amt an Roland Götzer und wurde als erstes Ehrenmitglied des Vereins geehrt. Sportlich blieb es turbulent: Nach einem versöhnlichen achten Platz 2007/08, in dem erstmals seit 23 Jahren wieder ein Punktspiel gegen Kallmünz stattfand und gewonnen wurde, folgte 2009/10 der schmerzhafte Abstieg in die A-Klasse. Erste Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss mit dem ATSV Kallmünz blieben zunächst ergebnislos.

Neue Impulse kamen 2010 mit der Gründung der Damenfußballgruppe „Lady-Kickers“ auf Initiative von Bianca Pretzl sowie mit der Spielvereinigung der Altherren mit dem ATSV Kallmünz. Auf dem Weg zum 50-jährigen Jubiläum 2013 bat der ASV im Juni 2012 die DJK Duggendorf feierlich um die Patenschaft für das große Fest – ein sichtbares Zeichen der über die JFG gewachsenen Freundschaft der drei Vereine.

VIII. Auf und Ab – sportliche Achterbahn seit 2013

Die bange Frage, mit der die ursprüngliche Chronik im März 2013 endete, beantwortete sich noch im selben Frühjahr: Die Saison 2012/13 endete für die erste Mannschaft auf dem letzten Platz der A-Klasse, der Abstieg in die B-Klasse war besiegelt. Der Rückschlag hielt jedoch nicht lange an – in der Saison 2013/14 wurde die Mannschaft souverän Meister ihrer B-Klasse-Gruppe und kehrte postwendend in die A-Klasse zurück.

Es folgten Jahre des kontinuierlichen Aufbaus: Nach Platz 3 (2014/15) und Platz 2 (2015/16) wurde der ASV in der Saison 2016/17 schließlich Meister der A-Klasse und stieg in die Kreisklasse auf. Beinahe symbolisch fiel in dieselbe Saison ein weiteres Comeback: Mit der Spielgemeinschaft „SG Kallmünz/ASV Holzheim“ lief nach vielen Jahren wieder eine zweite Mannschaft für den Verein auf – jenes Comeback der Reserve, das sich die Chronik 2013 bereits erhofft hatte.

In der Kreisklasse etablierte sich die Mannschaft in den folgenden Jahren im gesicherten Mittelfeld, mit Platzierungen zwischen Rang 7 und 8 – darunter auch die von der Corona-Pandemie überschattete, über zwei Spielzeiten zusammengefasste Saison 2019 bis 2021. Mit einem starken zweiten Platz gelang 2021/22 der Sprung in die Kreisliga, die höchste Spielklasse im Kreis Regensburg. Der Aufenthalt dort währte allerdings nur eine Saison: 2022/23 stand am Ende der 13. und letzte Platz, der Abstieg zurück in die Kreisklasse. Auch dort konnte sich die Mannschaft 2023/24 mit erneut Platz 13 nicht halten und rutschte weiter in die A-Klasse durch.

Nach einer Konsolidierung mit Platz 4 in der Saison 2024/25 gelang der Mannschaft 2025/26 die Meisterschaft der A-Klasse Gruppe 4 und damit der direkte Wiederaufstieg in die Kreisklasse, wo der ASV in der laufenden Saison 2026/27 im gesicherten Mittelfeld spielt. Wie schon in den fünfzig Jahren zuvor, die die ursprüngliche Chronik erzählt, zeigt sich auch in diesem Jahrzehnt: Beim ASV Holzheim wechseln sich Höhen und Tiefen ab – und auf jeden Abstieg folgte bislang immer der nächste Aufschwung.

IX. Der ASV heute

Auch abseits des Platzes hat sich beim ASV seit dem Jubiläumsjahr 2013 viel getan. Zählte der Verein damals rund 205 Mitglieder, sind es heute rund 365 – ein Wachstum von mehr als 75 Prozent innerhalb von gut einem Jahrzehnt. Das Vereinsleben ist dabei deutlich vielfältiger geworden: Neben dem Fußball und den traditionsreichen Stockschützen zählen inzwischen auch die Sparten Kindertanzen und Gymnastik zum Angebot des ASV, seit 2026 ergänzt um eine neu gegründete Dartabteilung.

Von den jüngsten Nachwuchskickern der JFG „Naab-Vils 08“ über die erste Mannschaft und die traditionsreiche Altherrenmannschaft bis zu den Stockschützen, Tänzerinnen, Turnerinnen und neuerdings Dartspielern deckt der Verein heute eine noch größere Bandbreite des dörflichen Lebens ab als zum 50-jährigen Jubiläum. Was den ASV durch mittlerweile mehr als sechzig Jahre voller Auf- und Abstiege, Bauprojekte und Vereinsfeste getragen hat, war und ist weniger der sportliche Erfolg als der Zusammenhalt und die Bereitschaft unzähliger Mitglieder, für ihren Verein und ihr Dorf anzupacken – ein Erbe, das der ASV Holzheim mit Zuversicht in seine Zukunft trägt.

Die Chronik in Kapiteln

Zusammengetragen von Herrn Franz Beer – sportlichen Dank!